Kinderfahrradtour

Infos für Eltern

Auch ihr Kind sollte Radfahren! Warum?

Unterstützen Sie Ihr Kind beim Fahrradfahren – denn nur wenn sie aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, können sie ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber anderen Straßenteilnehmern stärken. Hier einige Tipps und hilfreiche Informationen, wie Sie gemeinsam mit der Schule agieren können:

10 gute Gründe warum es Sinn macht Kinder nicht mit dem Auto zur Schule zu bringen:
  • Sie wollen Geld sparen
  • Sie wollen die Verkehrsbelastung im Umfeld der Schulen entlasten
  • Sie wollen das Selbstvertrauen Ihres Kindes fördern
  • Sie wollen die Motorik und Koordination Ihres Kindes fördern
  • Sie wollen die Selbständigkeit Ihrer Kinder fördern
  • Sie wollen einen Beitrag zu einer umweltbewussten Fortbewegung leisten
  • Sie wollen die Gesundheit und Fitness Ihres Kindes fördern
  • Sie wollen keine Kinder gefährden, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule kommen
  • Sie wollen Ihr Kind unterstützen, soziale Kontakte zu anderen Fahrrad fahrenden Schülern aufzubauen
  • Sie können die Zeit für andere Dinge nutzen, anstatt Ihre Zeit z.B. im Stau zu verbringen

Mein Kind möchte mit dem Rad zur Schule – was kann ich unterstüzend tun?

Üben Sie mit Ihrem Kind Radfahren. Achten sie darauf ein gutes Vorbild zu sein und halten Sie sich an Verkehrsregeln.
Fahren Sie einmal zusammen mit Ihrem Kind mit dem Rad den Weg zur Schule und erklären Sie dabei welche Gefahrenstellen es im Straßenverkehr gibt und wie man sich beim Radfahren im Straßenverkehr verhalten muß.

Mein Kind soll mit dem Bus zur Schule fahren –
was kann ich unterstützend tun?

Unterstützen Sie Ihre Kinder dabei, dass sie an „mobilitätsfördernden Projekten“ an der Schule, wie z.B. dem Projekt das „Rollende Klassenzimmer“ teilnehmen. Das Projekt ist eine schulische Außenveranstaltung, eine Art „Bustour“, bei der auf Verhaltensweisen und Gefahren beim Busfahren hingewiesen wird. Die Veranstaltung wird für 5. Klassen in Kooperation mit der Polizei und der ASEAG angeboten. Fragen Sie die KlassenlehrerInnen, wer diese „Bustour“ an der Schule organisiert.

Weitere Informationen hierzu:



außerdem gibt es eine Aktion zum Verhalten an Bushaltestellen – hierzu werden Sie über diesen

> Elternbrief (PDF) unterrichtet.

Tipps zum Fahrradkauf

Wenn Sie ein Fahrrad in einem Fahrradgeschäft kaufen möchten, lassen Sie sich vom Fahrradhändler ausführlich beraten, welches Fahrrad für Ihr Kind geeignet ist, bzw. worauf man achten sollte.

Kaufen Sie ein gebrauchtes Fahrrad über eine Annonce oder z.B. bei der Radstation&Radwerkstatt Aachen, o.ä. berücksichtigen Sie bitte folgende Punkte:

  • Das Rad sollte die richtige Rahmengröße haben = ihr Kind sollte über 120 cm groß sein und die Innenbeinlänge (Schrittlänge) sollte min. 53 cm betragen, damit ein Kinderstraßenrad ab 20 Zoll Sinn macht
  • die Sattel- und Lenkerhöhe, sowie die Lenkerneigung sollte verstellbar sein
  • Beleuchtung und Bremsen testen (darauf achten, dass die Bremsen nicht schon zu stark abgefahren sind)
  • sind ausreichend Reflektoren vorhanden?
  • ist eine Fahrradklingel vorhanden?
  • gibt es einen Kettenschutz an dem Rad?
  • hat das Rad eine Gangschaltung? Wie viele Gänge? Wenn ihr Kind oft Steigungen fahren muss, kann es schnell die Lust am Radfahren verlieren, wenn es zu anstrengend wird, weil keine oder nicht genügend Gänge vorhanden sind
  • Ihr Kind sollte mit dem Rad eine Probefahrt machen, damit Sie sehen können, ob es richtig auf dem Rad sitzt und die Rahmengröße auch noch in 1-2 Jahren groß genug ist

„Cycling Bus“- Radfahrgemeinschaften bilden

Das Projekt der Radfahrgemeinschaften eignet sich besonders, damit die neuen Schüler zu Beginn der 5. Klasse gerne und sicher mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Maximal 12 Kinder werden von einer oder besser zwei erwachsenen Personen oder älteren Mitschülern auf dem Schulweg mit dem Rad begleitet. Das Projekt Radfahrgruppe sollte die ersten zwei Schulwochen andauern.

Für die Gründung von Radfahrgemeinschaften ist es wichtig, dass die Begleitpersonen geschult werden. Die Begleiter starten z. B. mit ihren Kindern und fahren eine festgelegte Route zur Schule.

An bestimmten „Haltestellen“ werden weitere Kinder mitgenommen.

Die Eltern der neuen Schüler sollten von der Schule im Rahmen der Einschulung über die Radfahrgemeinschaften informiert werden.

Aufruf zur Fahrradspende

Sie haben noch ein (Kinder-) Fahrrad, das nicht genutzt wird? Spenden Sie Ihr Rad der Schule um das Radfahrtraining an Schulen zu unterstützen oder Kindern deren Eltern keine finanziellen Mittel für ein Fahrrad haben, um Ihnen eine Chance zum Radfahren zu geben.

Weitere Tipps für Eltern

finden Sie zum Beispiel auch über den
Rad-Ratgeber der deutschen Verkehrswacht
oder auf der Seite
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